Fürs höchste Amt im Dorf
Region Hall
Mittwoch, den 02. Dezember 2015 um 13:28 Uhr

Für die in drei Monaten am 28. Februar 2016 stattfindenden Gemeinderatswahlen in Tirol bringen sich die wahlwerbenden Parteien so schön langsam in Stellung. Während der eigentliche Wahlkampf wohl erst im Jänner so richtig los gehen wird, fallen dennoch eine Reihe von wesentlichen Entscheidungen bereits jetzt.

 

Posch kandidiert

 

Die Haller Bürgermeisterin Eva Maria Posch wird auch in diese Wahlen wieder als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen gehen. „Mir macht dieses Amt sehr viel Freude und ich möchte auch die nächsten sechs Jahre, wenn es die Wählerinnen und Wähler in Hall so wollen, die Geschicke der Stadt leiten“, so die Amtsinhaberin. Ganz oben auf der Agenda stehen dabei die Themen Bildung, Kinderbetreuung und Verkehr. Diese für die Gesellschaft so wesentlichen Bereiche würde sie gerne mit allen konstruktiven Kräften in der Stadt einer Lösung zuführen. Natürlich werde ihr Team einige neue Gesichter enthalten und Ziel der Volkspartei werde es sein, erneut die gestaltende Kraft in die Stadt zu werden.

 

Guggenbichler tritt wieder an

Keinen Zweifel lässt auch Absams Bürgermeister Anro Guggenbichler an seinen Intentionen. „Ich stelle mich gerne für dieses ehrenvolle Amt wieder zu Verfügung“, betont der Amtsinhaber. Für seine Partei (SPÖ und Parteiunabhängige) stehe natürlich ganz oben auf dem Programm, die derzeitigen 12 Mandate zu halten. „Unser Ziel ist es aber natürlich, hier noch zuzulegen“, so Guggenbichler. Sein Team habe er schon seit gut 2 Monaten zusammen, es würden auch dieses Mal wieder viele Parteiunabhängige dabei sein. „Wir möchten die Partei noch mehr nach außen öffnen“, erläutert der SP-Parteiobmann. Das Team stelle eine tolle Mischung aus neuen Gesichtern und erfahrenen Mitstreitern mit einem großen Frauenanteil dar, wesentliche Themen seien die Kinderbetreuung, Wohnen und Arbeitsplätze.

 

Hanser ist Kandidat

„Einmal geht noch“ meint der Milser Bürgermeister Peter Hanser. Noch 10 Jahre als Vizebürgermeister und zwei Perioden als Bürgermeister will der 65-Jährige jetzt nochmals kandidieren. „Wie bei jeder Wahl werden einige aus dem Team ausscheiden, dafür rücken junge Leute noch“, erklärt Hanser, der aber noch keine Namen nennen möchte. „“Wir möchten einen kurzen Wahlkampf und werden uns auf die Zeit von ca. Mitte Jänner bis Mitte Feber konzentrieren.“ Beim Programm wird Hanser schon ein wenig konkreter: zum einen soll das Dorfzentrum fertigstellt werden, Bauende ist für Herbst 2016 geplant. Vor allem das Betreute Wohnen will Hanser stärken und auch das Projekt „Startwohnungen für junge Familien“. In drei Baustufen sollen in den kommenden 15 Jahren erschwingliche Mietwohnungen entstehen.

 

Giner steht zur Verfügung

Ebenfalls wieder antreten will Thaurs Bürgermeister Konrad Giner. Der 67-Jährige ist in der zweiten Amtsperiode als Bürgermeister und möchte auch in den nächsten sechs Jahren die Gemeinde leiten. Sein Team werde sich nicht wesentlich ändern, denn er habe ein junges Team, das für neue Herausforderungen bereit stehe. In den nächsten Monaten möchte er keinen Wahl-Kampf führen, sondern nur solide Wahlwerbung machen, mit dem Fokus auf Kindergarten, Schule und Familie. Mit dem geplanten zweiten Kindergarten sei die Gemeinde auf bestem Weg. Natürlich zähle auch leistbares Wohnen für junge Familien zu den wichtigen Aufgaben.

 

Harb stellt sich Wahl

Maximilian Harb, seit 1998 Bürgermeister von  Volders, möchte es auch noch einmal wissen. Der 64-Jährige muss dabei aber auf seinen Vizebürgermeister Walter Meixner und Sozialreferentin Elisabeth Markart verzichten, die aus der Politik ausscheiden. Man sei aber schon längere Zeit auf der Suche nach neuen Leuten und habe einige interessante Personen gewinnen könne. Auf dem Programm für die kommenden Jahre steht für den Volderer Ortschef eine Reihe von Investitionen, wie etwa der neue Kindergarten. Auch die Ausarbeitung des neuen Raumordnungskonzeptes stehe an. „Eine harte Nuss werden die Sozialausgaben werden“, so Harb. Diese hätten sich in den letzten sechs Jahren verdreifacht. Ziel bei der Gemeinderatswahl 2016 ist für Harb zumindest die derzeitigen Mandate zu halten und möglichst weitere zu gewinnen.

 

Kirchmair strebt wieder Absolute an

Der Ampasser Bürgermeister Hubert Kirchmair ist auch noch 18 Jahren nicht amtsmüde und kandidiert für eine vierte Amtsperiode. Im seinem Team wird sich nicht viel verändern, berichtet er. „Für die nächsten Jahre stehen keine größeren Projekte an,“ erklärt Kirchmeier. „Wir haben gut gehaushaltet und die Gemeinde steht gut da.“ Ziel bei der Gemeinderatswahl ist für Kirchmair klar, die beim letzten Mal knapp nicht erreichte absolute Mehrheit diesmal zurückzugewinnen.

 

 

Keine Kandidaten mehr

Eine Reihe von altgedienten Ortschefs beenden mit dieser Legislaturperiode auch ihre politischen Karrieren. Der Tulfer Bürgermeister Josef Gatt möchte es nach 30 Jahren im Gemeinderat lassen, das es „Zeit für eine Änderung ist“. Auch Günter Strasser von Gnadenwald wird nach 12 Jahren als Bürgermeister nicht mehr antreten und sich seinem Bauernhof widmen. Friedrich Hoppichler aus Rinn sieht ebenfalls den Zeitpunkt gekommen, Jüngere an das Ruder zu lassen und möchte sich ganz seinem Hobby, der Christbaumzucht, widmen.

 
 

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