Haller und Milser Grüne fordern Neukonzeption
Region Hall
Freitag, den 03. Juli 2015 um 06:32 Uhr

barbara_schramm_titelNach dem nein der Milser Bevölkerung zur geplanten Spange Hall-Ost sehen die Haller und Milser Grünen die Chance, ein völlig neues Projekt auf die Beine zu stellen. Das alte Projekt sei durchgefallen.

"Ein sensationelles Ergebnis! Hut ab vor den MilserInnen für diese weitsichtige Entscheidung. Dieses Nein bedeutet das Aus für das Projekt in der derzeitigen Form", freut sich der grüne Milser Gemeindrat Clemens Schumacher über das Ergebnis der durchgeführten Volksbefragung, die vonseiten des Milser Gemeinderates beauftragt und als verbindlich festgelegt wurde.

Die grüne Haller Gemeinderätin Barbara Schramm Skoficz betont: "Man muss sich das vor Augen führen: Die MilserInnen haben gegen ein Projekt gestimmt, obwohl es vorwiegend als 'Milser Lösung auf Haller Grund' angepriesen wurde. Dieses Projekt ist klar durchgefallen."

Die knapp 80% Beteiligung an der Befragung seien für die Haller und Milser Grünen der beste Beweis, dass die Menschen in der Region bei diesem Projekt mehr als ein Wort mitreden wollen. "Die hohe Beteiligung ist auch eine Klatsche für Bürgermeisterin Posch, die sich bisher immer gegen eine Bürgerbeteiligung gestemmt hat. Es ist Zeit die Augen und die Ohren nicht länger zu verschließen", sagt Schramm-Skoficz. Für sie habe Posch nur mehr zwei Optionen: "Entweder sie anerkennt das Milser Nein oder sie tritt die Flucht nach vorne an und gibt ihre Blockadehaltung gegen eine Volksbefragung in Hall auf", so Schramm-Skoficz.

Unabhängig von Poschs selbst herbeigeführtem Dilemma müsse der ablehnende Volksentscheid auf Landesebene zu einer Abkehr von den straßenbezogenen Projektplänen führen. "Landesrat Geisler muss jetzt die Notbremse ziehen und den Neustart ausrufen. Es braucht eine Neukonzeption der straßentechnischen Verbindung unter Einbeziehung aller", fordern Schumacher und Schramm-Skoficz unisono.

 
 

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