Bgm. Posch bedauert Milser Entscheidung
Region Hall
Mittwoch, den 01. Juli 2015 um 14:46 Uhr

evi_posch_portrait„Es ist sehr schade für Hall, dass sich die Milser Bevölkerung gegen eine Umfahrungsstraße ausgesprochen hat. Damit entzieht sich die Gemeinde ihrer Verantwortung, als Hauptverursacher des Verkehrs von Richtung Osten ihren Beitrag zur Verkehrsentlastung zu leisten", bedauert die Haller Bürgermeisterin Eva Maria Posch

Der große Fehler sei bei der Genehmigung des Gewerbegebietes passiert, das ohne Verkehrskonzept genehmigt wurde und mittlerweile über 800 Arbeitsplätze zähle. Hall hätte bereits damals vehement auf diesen Umstand hingewiesen, nun leide mehr und mehr die Lebensqualität der Hallerinnen und Haller darunter. „Ich stelle klar fest, dass es hier zu einer Fehlentwicklung in Sachen Verkehr gekommen ist und werde weiterhin für eine Entlastung der Haller Bevölkerung vom Durchzugsverkehr kämpfen", appelliert Posch an das Land Tirol, nun Alternativen für eine Verkehrsentlastung in Hall zu prüfen.

Für die Haller Verkehrspolitik sei jedenfalls weiter klar: „Wichtigster Baustein unserer Verkehrspolitik ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Wir investieren seit Jahren massiv in Öffis und setzen gerade zu einer weiteren Ausbauoffensive an.  Ab Dezember wird eine erweiterte Linie 4 den Haller Bahnhof anbinden. Außerdem soll die Anbindung von Absam und Mils ab Dezember deutlich verbessert werden. Nächstes Jahr kommt ein zusätzlicher, nur für's Haller Stadtgebiet abgestellter Regiobus. Weiters wird gerade eine S-Bahn-Haltestelle in Hall-West mit Park & Ride geplant und der Bahnhof Hall wird barrierefrei." Posch erinnert daran, dass gemeinsam mit Mils auch eine Radwegoffensive geplant sei. Daran wolle man mit voller Kraft weiterarbeiten.

 
 

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