Warten auf Quartiersentscheidungen
Region Hall
Dienstag, den 30. Juni 2015 um 15:00 Uhr

DSC_0046Viel guten Willen zeigen Hall und Mils, Flüchtlinge in der Gemeinde aufzunehmen. Jetzt muss das Land entscheiden, wie es weiter geht. Optionen gäbe es mehrere.

Noch keine neuen Möglichkeiten zeichnen sich derzeit im Bereich der Flüchtlingsunterbringung in der Region Hall ab. Für die Salinenstadt hatte Bürgermeisterin Posch dem Land vor einigen Monaten das Grundstück in der Grundstück in der Zollstraße, auf dem früheren Hubschrauberlande-Platz, zur Miete angeboten.“ Das ca. 6000 Quadratmeter große Grundstück ist Eigentum der Hall-AG. Wie Harald Bachmeier, Geschäftsführer der Tiroler Soziale Dienste GmbH erklärt, laufen diesbezüglich immer noch Verhandlungen: „ Das Stadtwerke-Grundstück ist in Abstimmung zwischen einem Investor und den Stadtwerken, welcher für uns dort eine mögliche Anlage errichten würde. Der Hintergrund: die TSD mietet, Investitionen sind in unserem Budget nicht vorgesehen. Hier warten wir auf den Ausgang der Preisverhandlungen.“

Auch in Mils wartet man noch auf die Antwort des Landes. Wie berichtet, hat sich der Milser Gemeinderat grundsätzlich dafür ausgesprochen, dass Flüchtlinge in der Gemeinde aufgenommen werden. Allerdings lehnten die Gemeinderäte den Vorschlag des Landes ab, auf einem Landesgrundstück im östlichen Gewerbepark Container aufzustellen. Als Alternative schlug Mils Räumlichkeiten im Sozialen Zentrum St. Josef vor. „In Mils findet erst übernächste Woche das Erstgespräch TSD mit dem Kloster statt, auch hier ist die Entwicklung noch offen“, erklärt Bachmeier zur aktuellen Lage. Laut Bürgermeister Hanser gibt es auch noch den Vorschlag, beim Zentrum für Sprach- und Hörpädagogik Container aufzustellen, dieses Grundstück gehört dem Land Tirol. Auch hier gibt es derzeit noch keine konkreten Ergebnis, so Bachmeier. „ Im Augenblick wird an sehr vielen möglichen Objekten zeitgleich mit Hochdruck gearbeitet. Hilfreich für uns immer wieder der Hinweis unserer intensiven Suche und wer vermietbare Objekte hat, möge sich bei uns melden“, ruft der Leiter der Tiroler Sozialen Dienste auf.

 

 
 

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