Landesförderung für UMIT-Forschung
Tirol aktuell
Dienstag, den 03. Dezember 2013 um 14:22 Uhr

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66 NachwuchswissenschaftlerInnen werden mit ihren Projekten vom Wissenschaftsfondes des Landes Tirol gefördert. Auch die Untersuchungen der Umit-Forscherin Barbara Strasse zur Bedeutung der Muskelkraft im Alter erhält einen Landeszuschuss.

Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung in Tirol zu fördern, steht im Wissenschaftsfonds des Landes eine jährliche Gesamtsumme von 800.000 Euro zur Verfügung. Zuletzt hat der Beirat dieser Einrichtung unter Vorsitz von Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg die Vergabe der heurigen Förderungen an 66 NachwuchswissenschaftlerInnen aller Disziplinen beschlossen, die höchstens 35 Jahre alt sind und an den heimischen Hochschulen forschen. “Wissenschaft und Forschung sind wichtige Motoren jeder modernen Gesellschaft – daher fördert das Land diese Aktivitäten und schafft zugleich eine Öffentlichkeit für dieses Thema und die hier tätigen innovativen Menschen“, sagt Tilg: “Ich freue mich mit Ihnen über diese Förderung, die Ihnen als Nachwuchstalent als Sprungbrett für die wissenschaftliche Karriere dienen soll.

 

Stellenwert der Muskelkraft für ein erfolgreiches Altern

Die Abnahme von Muskelkraft mit fortschreitendem Lebensalter ist ein Zeichen des Alterns und Merkmal reduzierter Leistungsreserven. Das Projekt von Dr. Barbara Strasser von der UMIT in Hall i. T. untersucht den Stellenwert der Muskelkraft für ein erfolgreiches Altern - im Rahmen der KORA Age-Studie anhand einer großen bevölkerungsbezogenen Stichprobe älterer Menschen. Von besonderem Interesse ist dabei die Bedeutung der Muskelkraft für die Sterberate, bestimmte Aspekte der körperlichen Funktionsfähigkeit sowie für Stürze und Knochenbrüche im Alter. Der Neuwert der Studie liegt in der Evaluierung der Rolle der Muskelkraft für die Faktoren, die mit erfolgreichem Altern assoziiert sind. Dabei geht es um neue Ansätze für „Healthy Aging“ als gesundes Altwerden im Sinne von körperlichem, seelisch-geistigem und sozialem Wohlbefinden. Die Muskelkraft dürfte negativ mit Stürzen und Knochenbrüchen älterer Menschen korrelieren, gleichzeitig  positiv mit der Gangcharakteristik und dem Gleichgewicht.

 

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[Unter Vorsitz von LR Tilg (3.v.re.) hat der Beirat des Tiroler Wissenschaftsfonds die Vergabe von insgesamt 800.000 Euro beschlossen.

 
 

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