Halls größte Schule ist 50
Hall in Tirol
Mittwoch, den 02. Juli 2014 um 08:14 Uhr
VHS50Die Volkshochschule Hall ist tragendes Element in der Bildungslandschaft der Stadt. Zur Feier des halben Jahrhunderts Bestand übergab Maria Posch die Leitung an Monika Waltl. Fast jeder aus ihrem Bekanntenkreis habe schon mindestens einmal einen Volkshochschule-Kurs belegt, umreißt Monika Waltl, die neue Leiterin der VHS Hall die Beliebtheit der Bildungsinstitution. Bei der Feier zum 50. Geburtstag der VHS in Hall wurde sie am 28. Juni offiziell als neue Leiterin vorgestellt. Die bisherige Leiterin, Maria Posch, übergab ihr nach fünf Jahren die Führung.

 

 

 

Fremdsprachen als Schwerpunkt

 

Im Jahr 1964 gründete Wilma Kuprian die Haller Außenstelle der Volkshochschule Tirol. Schon zwei Jahre später holte sie Olga und Gerhard Rief an Bord , die 1971 die Leitung übernahmen. „Von Anfang an haben wir den Schwerpunkt auf Fremdsprachen gelegt, unter dem Motto , Mehr Fremdsprachen, mehr Möglichkeiten’“, erzählen die beiden bei der 50-Jahr-Feier im Kolpingsaal. Zunächst nutzte die Bildungseinrichtung nachmittags Räume der Hauptschule Bachlechnerstraße, 1992 erhielt sie dann im heutigen Bezirksgericht eigene Räumlichkeiten. „Damit war es uns möglich, die erste Spielgruppe in Hall einzurichten und auch am Vormittag Kurse abzuhalten“, berichtet das Ehepaar Rief. „Mit dem breiten Angebot von heute über 100 Kursen, rund 60 Dozenten und etwa 1500 Teilnehmern pro Semester ist die VHS die größte Schule Halls“, unterstreichen sie. Heute liegen die Schwerpunkte des Bildungsangebotes in den Bereichen Sprachen, Sport und Medizin sowie Kreativitität. Vor fünf Jahren übergaben die Riefs die Leitung der VHS Hall an Maria Posch, nun führt Monika Waltl die VHS weiter.

 

Wichtiger Faktor fürs Zusammenleben

 

„Kein Mensch ist gezwungen, in einen Volkshochschule-Kurs zu gehen. Die Menschen nützen unser Angebot freiwillig, um ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Für mich ist daher (Weiter)Bildung die strahlende große Schwester der Ausbildung“, unterstreicht Ronald Zecha, der Leiter des Landesverbandes VHS Tirol, die tragende Rolle der Volkshochschulen in Tirol. Die VHS gehöre zu den „Bildungskapitänen“ im Land. Hier gebe es Bildung der Bildung wegen, nicht nur für Berufs- und Karrierebemühungen. Die VHS Hall könne mit ihrem motivierten Team besonders stolz auf das 50-jährige Jubiläum sein.

Stolz auf die Haller Zweigstelle zeigt sich auch Halls Vizebürgermeister Werner Nuding. „Den hohen Stellenwert der VHS Hall erkennt man schon daran, dass wir stets von ,unserer’ VHS sprechen. Die Kurse der VHS Hall sind wichtig für das Zusammenleben und die Integration in unserer Stadt“. Gerhard Mimm, zweiter Vizebürgermeister, fügt hinzu: „Bildung hat in unserem Land einen hohen Stellenwert. Wir können uns glücklich schätzen, in einem Land zu leben, wo Bildung in diesem Ausmaß und mit so starken Institutionen wie der VHS Hall möglich ist.“

 

 
 

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