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Hall in Tirol
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Dienstag, den 31. Januar 2012 um 08:07 Uhr |
Seit Anfang des Jahres leitet Univ.-Doz. Dr. Michael Rieger die Abteilung für Radiologie am Landeskrankenhaus Hall. Der gebürtige Münchner forciert eine intensive Kommunikation mit den anderen Abteilungen und möchte in den nächsten Jahren in Hall eine Kernspintomographie aufbauen.
„Mit Primar Univ.-Doz. Dr. Michael Rieger leitet seit Anfang Jänner ein auch über die Grenzen Tirols hinaus anerkannter Radiologe die Abteilung Radiologie am Landeskrankenhaus Hall. Michael Rieger ist hier in unserem Krankenhaus für alle diagnostischen und therapeutischen Bereiche der Radiologie verantwortlich. Er leitet bei uns ein Team mit fünf Fachärzten und 20 Röntgentechnikern“, so Prim. Univ.-Doz. Dr. Gabriele Kühbacher, Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Hall. Der gebürtige Münchner (Jahrgang 1957) kam nach seiner Facharztausbildung am Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen vor 15 Jahren an das Landeskrankenhaus Innsbruck. Dort leitete er seit 1997 die Notfallradiologie. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasste sich Michael Rieger vor allem mit der Optimierung des Ablaufs der Behandlung schwerstverletzter PatientInnen („Innsbrucker Schockraum-Algorithmus“). Sein zweiter Forschungsschwerpunkt ist die virtuelle Planung von Operationen.
Ausbau der Kompetenzen „Die Radiologie am Landeskrankenhaus Hall soll ein Ort der offenen Türen und der offenen Ohren sein. Mir ist es sehr wichtig, dass die Radiologie mit allen anderen zuweisenden Abteilungen und zuweisenden Ärzten intensiv über die Patienten und ihre Befunde kommuniziert und Informationen austauscht. Ein Gespräch zwischen Ärzten ist für eine erfolgreiche Behandlung eines Patienten oft entscheidender als der knappe Austausch von geschriebenen Befunden“, sagt Doz. Michael Rieger. Neben der Röntgenabteilung, der Sonografie und der Computertomografie möchte Doz. Michael Rieger in den kommenden Jahren am Landeskrankenhaus Hall auch eine Kernspintomographie aufbauen und etablieren. „Das ist mein Wunsch und der Wunsch der Primarärzte am Landeskrankenhaus Hall. Mit der Kernspintomographie können Schnittbilder des menschlichen Körpers hergestellt werden, die eine noch bessere Beurteilung der Organe und der krankhaften Veränderungen der Organe ermöglichen“, so Doz. Michael Rieger abschließend. An der Radiologie des Landeskrankenhauses Hall werden jährlich rund 80.000 Röntgenleistungen durchgeführt, davon ca. 12.000 Sonografie- und 11.000 Computertomografieuntersuchungen. Weiters werden an der Radiologie jährlich rund 600 interventionelle Eingriffe wie Gefäßinterventionen, Drainagen (Absaugungen zum Beispiel von Abszessen), Infiltrationen zur Schmerzbehandlung, Biopsien/Punktionen und Tumormarkierungen gemacht.
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