Wettbewerbssieger Umbau Gym präsentiert
Hall in Tirol
Montag, den 20. März 2006 um 16:54 Uhr

Zu einer Präsentation der fünf besten Projekte für den UM- und Neubau des Franziskanergymnasiums in Hall lud Bürgermeister Leo Vonmetz in die Dr. Josef Posch Schule. Dort konnte man bereits seit letzten Donnerstag die siegreichen Projekte betrachten. Als Sieger in diesem europaweiten Wettbewerb war der Architekt Josef M. Weiss aus Slazburg hervorgegangen. 

In der Pressekonferenz verwies Architekt Höhenwarter, der in beiden Ausschreibungsphasen als Betreuer fungiert hatte vor allem auf die Tatsache, dass bei diesem Projekt besonders der Altbestand zur Geltung gebracht wird. Es sei, bedingt durch den engen Raum, ein schwieriges Unterfangen gewesen, den Vorgaben des Bauherrn zu entsprechen, vor allem da es sich um eine Schule handle.

Auf diesen Punkt verwies auch Architekt Gimpl vom Büro Weiss, der in Vertetung des siegreichen Architekten gekommen war. Viel wollte er jedoch zu seinem Projekt nicht sagen, es war ihm aber immerhin zu entlocken, dass man die besondere architektonische Situation mit dem Gymnasium als Solitär in einem städtebaulichen Missstand hervorzuheben versuchte. Er dankte dann auch der Jury, dass sich sein Büro hier behaupten habe können.

Eröffnung 2009 geplant
Bürgermeister Vonmetz hofft, dass noch in diesem Jahr die Bagger auffahren können und bei einer Bauzeit von 2,5 bis 3 Jahren mit der feierlichen Eröffnung im Jahr 2009 gerechnet werden kann. Die Kosten selbst lassen sich noch nicht ganz genau abschätzen, derzeit rechnet man mit 2,1 Mio. Euro für den Umbau des bestehenden Teils und rund 8,2 Mio. Euro für den Neubau, inkl. neuer Turnhalle und neuem Schwimmbad. Darin eingerechnet ist aber noch nicht die Innenausstattung der Schule.

BU: v.l. Architekt Gimpl (Siegerbüro), P. Severin (OFM), Bgm. Leo Vonmetz, Dirk. Gerhard Sailer, P. Alfons (OFM).

BU: Seitenansicht des Siegerprojektes von Osten her mit zusätzlichem Gebäudekörper parallel zum bestehenden Objekt in der Kathreinstraße, plus anschließendem unterirdischen Turnsaal und Schwimmbad. Darüber Stellfläche für 20 PKW und Pausenhof in Richtung Antoniusheim.

 
 

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