Absam: Baubachbescheid eingelangt
Hall in Tirol
Montag, den 06. Februar 2006 um 13:49 Uhr
Nach langem Warten ist nun in Absam der Bescheid für die Inbetriebsetzung des Baubachgerinnes eingelangt. Mit Freude konnte Bgm. Arno Guggenbichler berichten, dass die wasserrechtliche Verhandlung damit ein positives Ende für die Gemeinde Absam genommen hat.

Dem im August des Vorjahres durch die Gemeinde Absam eingereichten Ansuchen wurde seitens der Behörde stattgegeben. „Es freut mich, dass die Behörde unserer Argumentation, dass aus ökologischen Gründen ein Weiterbestehen des Baubaches notwendig ist, gefolgt ist“, sieht sich Bgm. Guggenbichler bestätigt.

Der Baubach, als künstliches Gerinne im Jahre 1265 angelegt, sei aber nicht nur aus ökologischer Sicht für Absam wesentlich. Auch der Sicherheitsaspekt dürfe nicht vernachlässigt werden. So hat die Feuerwehr Absam dort sieben Saugstellen vorbereitet, damit im Brandfall ausreichend Wasser vorhanden ist.

Alter Wasserrechtsbescheid ausgelaufen
Das Ansuchen auf die Inbetriebsetzung des Baubaches war nötig geworden, da die Baubachgenossenschaft im Jahr 2002 ihre Auflassung beantragt hatte. Die Sanierung des Unterlaufes wäre derart teuer gekommen, dass man keine andere Lösung mehr übrig geblieben sei.

Aus Gründen des Umweltschutzes, des Ortsbildes und der Sicherheit hat dann die Gemeinde Absam im August 2005 ein neues Ansuchen gestellt. Gegen die Inbetriebsetzung haben aber die Haller Stadtwerke durch ihren Anwalt Dr. Hannes Margreiter Einspruch erhoben. „Die Behörde hat dieses sogenannte Widerstreitverfahren jedoch als unzulässig zurückgewiesen“, freut sich Dr. Klaus Gürtler, Rechtsvertreter der Gemeinde
Absam.

Damit ist nun sichergestellt, dass der Baubach so wie bereits jetzt mit 30 Liter pro Sekunde beschickt wird. Beim Krüseweg führt das Gerinne dann in den Weißenbach.

 „Natürlich muss Absam jetzt einige bauliche Auflagen erfüllen“, bestätigt Bürgermeister Guggenbichler. Diese werden rund 120.000 Euro betragen, aber im Sinne der Ökologie und Sicherheit sei dies allemal vertretbar. Neben den 30 Litern muss der Baubach nämlich auch so konzipiert werden, dass er eine Niederschlagsmenge von 140 Litern/Sekunde aufnehmen kann.

 
 

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