SP Hall fordert Entschuldigung von Vonmetz
Hall in Tirol
Donnerstag, den 12. Januar 2006 um 15:47 Uhr

In einer Presseaussendung kritisiert die SP Hall scharf das Verhalten von Bgm. Leo Vonmetz beim Neujahrsempfang letzte Woche. Die SP Hall möchte in Zukunft nur mehr mit dem Bürgermeister in den in der Tiroler Gemeindeordnung vorgesehenen Gremien kommunizieren, ansonsten jedoch das Gespräch mit ihm meiden. Man erwartet sich aber auch eine Entschuldigung des Bürgermeisters.

Hall. „Die SPÖ-Hall beteiligt sich nicht mehr an Gesprächen mit dem Haller Bürgermeister außerhalb der Gremien nach der Tiroler Gemeindeordnung", so ein verärgerter SP-GR Martin Lindenberger. Diese Maßnahme beziehe sich nicht auf die anderen Mitglieder der VP-Fraktion im Haller Gemeinderat.

Der Bürgermeister habe in seiner Neujahrsrede das zarte Pflänzchen der Zusammenarbeit, dass in den letzten Monaten aufgebaut wurde, innerhalb einer Stunde zunichte gemacht. Seine Aussagen wären kontraproduktiv und schadeten dem Ansehen der Stadt Hall.

"Nun liegt es am Bürgermeister sich bei der Bevölkerung zu entschuldigen, um wieder eine von Fairness und Vertrauen getragene Kommunikation mit ihm zu ermöglichen,“ stellt SP-GR Martin Lindenberger fest.

„Ich war entsetzt und beschämt als Wirtschaftstreibende und Gäste aufgrund der Wortwahl von BM. Leo Vonmetz den Neujahrsempfang verlassen hatten",  so Martin Lindenberger weiter. In den letzten Monaten hätten sich doch alle Fraktionen um eine Konsenspolitik in der Haller Gemeindepolitik bemüht.

Dennoch sei nach wie vor die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen Fraktionen, also auch der VP-Fraktion, gegeben. Es gehe darum weiterhin gemeinsam eine Politik zum Wohle der Haller Bevölkerung zu gestallten.

Ob der Bürgermeister dies auch will, müsse er nach diesem skandalösen Auftritt erst wieder unter Beweis stellen. Die Möglichkeit dazu sehe die SP Hall nur in einer Entschuldigung für den parteipolitischen Missbrauch des Neujahrsempfanges bei der Haller Bevölkerung und den Mandataren von Rot-Gold,“ .

„Gerade in den letzten Monaten wurde darauf bedacht genommen, dass Beschlüsse im Konsens gefunden werden. Dies wurde u.a. beim letzten Budgetgemeinderat unter Beweis gestellt, wo im Vorfeld durch langwierige Verhandlungen ein Konsenbudget 2006 erstellt wurde. Aber auch bei anderen Projekten wurde versucht Beschlüsse nicht nur mit der Regierungsmehrheit zu fällen,“ schließt SP-GR Martin Lindenberger.

 
 

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