UMIT entwickelt sich zielorientiert zu „der“ Universität für das Gesundheitswesen
Hall in Tirol
Dienstag, den 15. November 2005 um 16:17 Uhr
Eine Bilanz über das abgelaufene Jahr der UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik - und einen Ausblick über zukünftige Entwicklungen und Vorhaben zogen der Rektor der Universität, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg und Geschäftsführer, Univ.-Prof. DDr. Roland Staudinger. Rückblickend betrachtet war das Studienjahr 2004/05 ein zentrales Jahr in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Universität. Seit der Übersiedlung auf den Universitäts-Campus des Eduard Wallnöfer-Zentrums für medizinische Innovation/ EWZ vor ziemlich genau einem Jahr finden die Wissenschaftler, aber auch die Studenten an der UMIT, räumliche, technische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen vor, die es erlauben, die Hochschule mittelfristig als „die“ Vorzeige-Universität für das Gesundheitswesen im deutschsprachigen Raum zu positionieren.
Dass die UMIT dabei auf einem guten Weg ist, hat bereits im Herbst 2004 ein unabhängiges und hochkarätig besetztes, internationales Expertengremium bestätigt. Die Gutachter zeigten sich beeindruckt „von der erfolgreichen Aufbauleistung, die seit der Gründung der UMIT im Jahre 2001 vollbracht werden konnte“. Die renommierten Gutachter bestätigten zugleich, dass trotz der kurzen Aufbauzeit bereits internationale Spitzenforschung an der UMIT stattfindet. Verantwortlich für dieses durchaus positive
Zeugnis zeichnen innerhalb der UMIT die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zehn Instituten (Lehrstühlen) und fünf Abteilungen, die Forschung und Lehre auf höchstem Niveau betreiben. Seit Gründung der UMIT konnten die Wissenschaftler an der Universität bereits Drittmittel in der Größenordnung von 7,2 Millionen Euro akquirieren. Im Zuge dieser internationalen Drittmittelprojekte ist die UMIT an weltweiten Forschungsnetzwerken beteiligt.
Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang ist es, dass es der UMIT gelungen ist, am Campus des EWZ gemeinsam mit der ARC Seibersdorf Research GmbH (ARCS), dem Kompetenzzentrum HITT (Health Information Technologies Tyrol) und in Kooperation mit dem Institut für Genomik und Bioinformatik der Technischen Universität Graz ein Zentrum für Bioinformatik zu installieren. Immerhin werden an diesem Bioinformatik-Zentrum zukünftig 20 Wissenschaftler arbeiten, denen ein Forschungsbudget von fünf
Millionen Euro zur Verfügung steht. Als Beweis für die internationale Akzeptanz der UMIT kann auch die Berufung von Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert gelten, der von der Harvard Medical School, der weltweit renommiertesten Hochschule im Bereich Public Health, an die UMIT nach Hall gewechselt ist, und seit Oktober hierzulande unterrichtet und forscht.
Ebenfalls sehr positiv entwickelt haben sich die Studierendenzahlen an der UMIT. Im Wintersemester 2001/02 nahmen 19 Studierende an der UMIT ihr Studium auf. Im Studienjahr 2005/06 kann die UMIT bereits auf 661 Hörerinnen und Hörer verweisen. 454 davon studieren direkt in der UMIT in Bakkalaureats-, Magister- und Doktoratsprogrammen der Studienrichtungen Gesundheitswissenschaften, Biomedizinische Informatik, Pflegewissenschaft und im Universitätslehrgang für Krisen- und Katastrophenmanagement. 207 machen ihre Ausbildung in der EURAK - Europa-Akademie für Heath Professionals, die an die UMIT angegliedert ist. Die EURAK bildet Physiotherapeuten, Gesundheitstrainer und medizinische Masseure
bzw. Heilmasseure aus.
Insgesamt haben im Studienjahr 2004/05 bereits 99 Studierende ihr Studium abgeschlossen. Interessant, vor allem im Vergleich mit staatlichen Universitäten, ist in diesem Zusammenhang, dass die Drop-Out Quote (Studienabbrecher) an der UMIT bei unter zehn Prozent liegt, und dass nur ca. acht Prozent der Studierenden die Mindeststudiendauer (drei Jahre beim Bakkalaureus, zwei Jahre beim Magisterium) überziehen. Der Großteil der Studierenden stammt aus Tirol (knapp über 50 Prozent), ca. 35 Prozent aus den restlichen österreichischen Bundesländern und Südtirol, nicht ganz 15 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland (der Großteil aus Deutschland).
 
 

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